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Istanbul, Blaue Moschee

Istanbul

Die Stadt Istanbul ist der bevölkerungsreichste Ort der Türkei und deren Zentrum für Kultur, Handel, Finanzen und Medien. Das Stadtgebiet erstreckt sich am Nordufer des Marmarameeres auf beiden Seiten des Bosporus, der Meerenge zwischen Mittelmeer und Schwarzem Meer. Durch diese Lage sowohl im europäischen Thrakien als auch im asiatischen Anatolien ist Istanbul die einzige Metropole der Welt, die sich auf zwei Kontinenten befindet. Das städtische Siedlungsgebiet beherbergt rund 13,1 Millionen Einwohner und nimmt damit den vierten Platz unter den bevölkerungsreichsten Städten der Welt ein. Mit zwei zentralen Kopfbahnhöfen, zahlreichen Fernbusbahnhöfen, zwei großen Flughäfen und einem ausgeprägten Schiffsverkehr bildet Istanbul den größten Verkehrsknotenpunkt des Landes. Seine Transitlage zwischen zwei Kontinenten und zwei Meeresgebieten macht es zu einer wichtigen Station der internationalen Logistik. Die unter den Namen Kalchedon und Byzantion erbaute Metropole kann seit der Gründung ihrer ursprünglichen Stadtteile auf eine 2’600-jährige Geschichte zurückblicken, in der sie drei großen Weltreichen als Hauptstadt diente. Die Architektur ist von antiken, mittelalterlichen, neuzeitlichen und zuletzt modernen Baustilen geprägt, sie vereint Elemente der Griechen, Römer, Byzantiner, Osmanen und Türken miteinander zu einem Stadtbild. Aufgrund dieser Einzigartigkeit wurde die historische Altstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Lange Zeit war Istanbul ein bedeutendes Zentrum des orthodoxen Christentums und des sunnitischen Islams, es ist der Sitz des ökumenischen Patriarchen und hat zahlreiche Moscheen. In Istanbul ist viel zu sehen. So u.a.die ehemalige Kirche Hagia Sofia, die blaue Moschee - ein üppiger Prunkbau in der klassischen osmanischen Architektur -sowie der Tokapi-Palast.

 

Hagia Sophia (Bild)

Die Hagia Sophia, heute Aya Sofya: zunächst Kirche des byzantinischen Reiches, später Moschee der Osmanen – wie auch Istanbul selbst ist die Hagia Sophie beeinflusst von christlicher und islamischer Kultur. Der außergewöhnliche byzantinische Bau wurde von Kaiser Justinian der Große im 5. Jahrhundert n. Chr. 1453 kehrte der Islam in das ehemals größte Gotteshaus der Christenheit ein: es wurden Minarette errichtet und Kreuze wurden durch Halbmonde ersetzt. Beherrscht wird das Bild des Gotteshauses durch die rund 56 Meter hohe Kuppel und dem massiven rötlichen Mauerwerk. Im Innern der Kirche wirkt die mächtige Kuppel so als schwebe sie förmlich über dem riesigen Kirchenschiff. Zwischen den islamischen Symbolen finden sich heute noch Überreste aus byzantinischer Zeit. Beeindruckend für jeden Besucher sind die herrlichen Mosaiken auf goldenem Hintergrund.

Quelle: Wikipedia