Autorinnen und Autoren mit dem Buchstaben Z
Zürich, Grossmünster
Zürich
Zürich ist die grösste Stadt der Schweiz und Hauptort des Kantons Zürich. Die Stadt mit rund 385'000 Einwohnern ist das wichtigste wirtschaftliche, wissenschaftliche und gesellschaftliche Zentrum der Schweiz. Seit Jahren wird Zürich als eine der Städte mit der weltweit höchsten Lebensqualität sowie den teuersten Lebenshaltungskosten gelistet. Zürich wurde 1351 Mitglied der Eidgenossenschaft. Die Stadt des Reformators Ulrich Zwingli erlebte im Industriezeitalter ihren Aufstieg zur Wirtschaftsmetropole der Schweiz.
Zürich ist ein kontinentaler Verkehrsknotenpunkt und dank der ansässigen Grossbanken und Versicherungen ein internationaler Finanzplatz. Trotz der vergleichsweise geringen Einwohnerzahl wird Zürich daher zu den Weltstädten gezählt. Dank seiner Lage am Zürichsee, seiner gut erhaltenen mittelalterlichen Altstadt und einem vielseitigen Kulturangebot und Nachtleben ist es zudem ein Zentrum des Schweizer Tourismus.
Die Hauptsehenswürdigkeit Zürichs ist die gut erhaltene Altstadt links und rechts der Limmat, das alte Rathaus im Renaissance-Stil, das romanische Grossmünster und die gotische Predigerkirche. Bemerkenswert sind die Fraumünsterkirche wegen ihrer Fenster von Marc Chagall er sowie die Peterskirche mit dem grössten Turmzifferblatt Europas (Durchmesser: 8,7 Meter).
International besonders bekannt ist die Bahnhofstrasse, die vom Hauptbahnhof zum See führt. Hier finden sich traditionellerweise zahlreiche Banken, exklusive Boutiquen und Bijouterien. Typisch für Zürich ist die Galeriendichte. Zusammen mit London und New York hat sich Zürich zu einer bedeutenden Drehscheibe für zeitgenössische Kunst entwickelt.
Grossmünster (Bild)
Das Grossmünster ist eine evangelisch-reformierte Kirche in der Altstadt von Zürich. Die Kirchenpatrone sind Felix und Regula sowie Exuperantius. Seine charakteristischen Doppeltürme sind das eigentliche Wahrzeichen der Stadt.
Die heute noch bestehende romanische Kirche wurde um 1100 begonnen und 1220 vollendet. Der Vorgängerbau wurde dazu schrittweise abgebrochen. Veränderungen im Innern und am Äussern der Kirche wurden jedoch fortlaufend bis ins zwanzigste Jahrhundert vorgenommen.
Die deutschschweizerische Reformation ging vom Grossmünster aus, da der Reformator Huldrych Zwingli seit 1519 dort als Leutpriester predigte. Auf seine Initiative liess der Stadtrat von Zürich 1524 die Altarbilder aus der Kirche entfernen.
Der Innenraum des Grossmünsters ist schlicht gehalten. Er enthält nur eine Kanzel (1853) und einen Taufstein (1598), der zugleich als Abendmahlstisch dient. Im Chor sind seit 1933 drei farbige Fenster von Augusto Giacometti zu sehen, die die Weihnachtsgeschichte erzählen. Weitere Fenster wurde vom Kölner Gegenwartskünstler Sigmar Polke zwischen 2006 und 2009 gestaltet.
Quelle: Wikipedia










